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Marmaris Reisetipps - Das Archeologiemuseum

Die Marmarisfestung und das Archeologiemuseum

Das Archeologiemuseum von Marmaris steht an einem historischen Ort. In der Marmarisfestung.

      

Herodotos schrieb, dass die ersten Festungsmauern von Marmaris 3000 v. Chr. gebaut wurden. In dieser Zeitspanne war Physkos (Marmaris) , also die Ortschaft Karia, wie heute ein Einfaedelungspunkt zwischen der Aegaeis und dem Mittelmeer. Der Hafen der Ortschaft hat durch seine Handelsschiffahrten nach Rhodos und Aegypten, lange Zeitabschnitte seine Bedeutung bewahrt. Der Forscher des 19. Jahrhunderts Charles Texier berichtete in seinem Werk von einer Festung, die der Bucht Physkos dominiert und deren Spuren sich im Fineks Gebirge befinden. Im Jahre 334 v. Chr. wurde Marmaris von Alexander dem Grossen besetzt und man weiss, dass er die Festung durch die Wichtigkeit ihrer Stategie reparieren liess.

Die einzige schriftliche Quelle, die über die Errichtung der Marmarisfestung berichtet, befindet sich an einem hohen Ort hinter dem Jachthafen, in Evliya Çelebis(?) Reisebeschreibung. Im 17. Jahrhundert reiste Evliya Çelebi, vor dem Rhodosfeldzug von Soliman des Praechtigen, in der Umgebung von Muğla. Sie berichtet von dem Befehl über den Bau der Festung und dass es waehrend dem Feldzug als militaerischer Stützpunkt benutzt wurde. In der Quelle steht, dass die Festung auf einem ungeschliffenen Felsen auf vier Vorwerken gebaut ist, dass die 400 Treppen aus glatten Steinen gebaut sind, dass sich über dem Haupteingang eine Grabschrift befindet und dass sich drinnen für den Festungskommandanten, dem Vorbeter, dem Unwandelbaren (?) und dem Waechter je ein Zimmer befindet. Ein anderer Geschichtsautor Namens Celaloğlu Mustafa berichtete in seinem Werk über die Tage Soliman des Praechtigen und seiner Armee in Marmaris, über den Rhodosfeldzug und der Rückkehr nach Istanbul, jedoch ist in seinem Werk nichts über die Festung zu finden.

Piri Reis, der das Buch “Bahriye” schrieb, beschrieb in seinem Werk detailliert den Hafen von Marmaris und erwaehnte in der Karte, die er entwarf die Marmarafestung nicht. Für Piri Reis, der die anderen Festungen am Mittelmeer aufzeichnete, und sich zwischen den Jahren 1494-1520 für sein Buch notizen machte, war am Hafen von Marmaris eine Existenz der Festung nicht festzustellen.

Bei diesen Kentnissen ist über das Baujahr der Marmarisfestung noch eine andere Ansicht festzustellen. Nach dieser Ansicht heisst es, dass Soliman der Grosse im Jahre 1520 auf den Thron kam, und nach seiner Feldzugrückreise aus Rhodos, den Bau dieser Festung forderte. Am Eingang der engen und stufigen Gasse der Festung befindet sich der Hafıza Sultan Karawanserei. Das rechteckige Karawanserei hat sieben kleine und ein grosses Zimmer ausserdem ist es oberhalb mit Gewölben bedeckt. Am Eingang, dieser mit der Festung zeitgenössischem Gebaeude, ist auf der Inschrift das Datum 1545 zu lesen. Dieses Datum weisst auf die Richtigkeit der Ansicht hin, dass die Festung und die Herberge nach dem Feldzug zur gleichen Zeit gebaut worden sind.

Ein wichtiger Teil der Festung ist waehrend des Ersten Weltkrieges , im Jahre 1914 von einer Kanonenkugel eines französischen Kriegsschiffes, zusammengestürzt. Man weiss, dass sich von Anfang der Republik bis noch vor kurzer Zeit, die Bevölkerung von Marmaris sich in der Festung angesiedelt hatten. Ausserdem befinden sich in der Festung 18 Wohnungen, ein Brunnen und ein Wassertank.

Die Marmarisfestung ist zwischen den Jahren 1980-1991 restauriert worden und dann im Jahre 1991 als Marmaris Museum dem Volk zur Besichtigung eröffnet worden. Insgesammt sind es sieben geschlossene Orte. Der bogenförmige Eingansort hat einen Eingang zum Hof. Die Treppen, die sich auf der rechten und linken Seite des Hofes befinden, führen zu den Festungsmauern. Zwei der bogenförmig bedeckten Orte sind als Archeologiesaeaele geordnet worden. Werke aus Stein und Amphorien, die aus der Gegend gesammelt wurden, stammen aus hellenistischer, römischer und byzantinischer Zeit, ausserdem werden in diesen Saeaelen und Gaerten Öllampen aus Terrakotta, Flaschen, Figuren, verschiedene Gefaesse, Werke aus Glas, Pfeilspitzen, Münzen und Schmuckstücke ausgestell, die aus Ausgrabungen von Knidos, Burgaz und Hisarönü stammen. Im Saal der Ethnographie werden Sachen aus dem taeglichen Leben wie Gewebe, Teppiche, Kelim, Möbel, Küchengeraete aus Kupfer, Waffen und Schmuckstücke ausgestellt. Diese Sachen werden mit der letzten Zeit des Osmanischen Reiches gleichgestellt. Andere Raeume ausser diesen Saeaelen werden als Kunstgalerien, Büros und als Lager verwendet.

Waehrend der Reisesaison ist das Museum jeden Tag, ausser Montags, zwischen 08.30-12.00 und 13.00-17.30, zu besichtigen.

Sie können die Beamten des Museums,
unter dieser Telefonnummer (256)4121459
und unter dieser Faxnummer (256)4121746
erreichen.

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